Ein Unternehmen der wilkon Gruppe

Arbeitsplatz mit Monitor und Netzwerkswitch, im Hintergrund eine Zufahrt mit Kamera
Symbolbild, KI-generiert · zeigt nicht die beschriebene Anlage
Sonderlösungen

Wenn Standard nicht reicht: Kennzeichenerkennung trifft Kundensoftware

Der Kunde pflegt Kennzeichen in seiner eigenen Software, die Kameras sollen sie kennen. Wie unsere Software beides verbindet.
9. Oktober 2026
Lesezeit ca. 2 Minuten
Schnittstelle · API · Integration

Moderne Videotechnik erkennt Kennzeichen zuverlässig und schnell. Ihren vollen Nutzen entfaltet sie aber erst, wenn die Daten dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Ein Kunde wollte genau das: Seine eigene Software und die Kennzeichenerkennung sollten direkt miteinander arbeiten. Eine fertige Lösung dafür gab es nicht. Also haben wir sie gebaut.

Die Aufgabe

Der Kunde arbeitet mit einer eigenen Software, die seine Abläufe steuert. Dort pflegt er auch, welche Fahrzeuge, etwa von Speditionen, auf das Gelände dürfen. Die Kennzeichenerkennung an den Kameras kannte diese Daten aber nicht, jede Änderung hätte doppelt gepflegt werden müssen. Ziel war, dass Kundensoftware und Kameras automatisch dieselben Kennzeichen kennen, ohne manuelles Übertragen und ohne Medienbruch.

Die Lösung: Schnittstellen nach Maß

Wir haben die nötige Schnittstelle mit eigener Software entwickelt. Der Ablauf:

  1. Der Kunde trägt das Kennzeichen, zum Beispiel einer Spedition, in seinem eigenen System ein.
  2. Das System legt eine Kopie in einem Register ab.
  3. Unsere Software greift dieses Register ab und überträgt die aktuelle Liste an die Kameras.
  4. Die Kameras sind so konfiguriert, dass sie die Liste verarbeiten und bei Erkennung eines Kennzeichens die hinterlegten Regeln auslösen.

Der Kunde arbeitet also ausschließlich in seiner gewohnten Software. Alles Weitere läuft automatisch. Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit der IT des Kunden, damit Datenformat, Übertragungsweg und Sicherheit zu seiner Umgebung passen.

Wissen weitergeben

Eine Schnittstelle ist nur so gut wie die Menschen, die sie betreuen. Deshalb haben wir die IT-Abteilung des Kunden unterwiesen: wie die Schnittstelle funktioniert, wo sie konfiguriert wird und worauf im Betrieb zu achten ist. So bleibt der Kunde unabhängig und kann kleinere Anpassungen selbst vornehmen.

Exkurs: Sonderwünsche sind bei uns kein Sonderfall

Dieses Projekt steht für eine Entwicklung bei uns: Neben Planung, Installation und Betrieb setzen wir heute auch individuelle Kundenwünsche um, von Schnittstellen über Automationen bis zu eigenen Softwarelösungen.

Dazu gehören auch unsere Wartungspakete. Sie basieren auf eigenem Monitoring und eigenen Softwarewerkzeugen, mit denen wir den Zustand der Anlagen im Blick behalten, Updates planen und Störungen früh erkennen. So verbinden wir die Zuverlässigkeit eines Fachbetriebs mit der Flexibilität individueller Entwicklung.

Das Ergebnis

Was der Kunde in seinem System pflegt, kennen die Kameras kurz darauf auch. Die Abläufe sind schneller, Fehler durch doppelte Pflege entfallen, und die IT des Kunden kennt ihre neue Schnittstelle genau.

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