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Hafengelände mit Güterzug, Kran und LKW-Zufahrt, Kamera am Mast
Symbolbild, KI-generiert · zeigt nicht die beschriebene Anlage
Häfen & Logistik

Schiene und Straße im Blick: KI-Überwachung für einen Hafen in Planung

Züge, LKW und mehrere Firmen auf einem offenen Gelände: unser Konzept für KI-Zugerkennung und eine Kennzeichenerkennung, die Standzeiten abrechenbar macht.
9. Oktober 2026
Lesezeit ca. 2 Minuten
Hafen · Bahnverkehr · Zugerkennung

Konzept · in Planung

Nicht jeder Praxisbericht beginnt mit einer fertigen Anlage. In diesem Beitrag stellen wir ein Konzept aus der laufenden Projektierung vor: Für einen Hafen planen wir eine KI-gestützte Erkennung des Zugverkehrs und eine Kennzeichenerkennung an der LKW-Durchfahrt.

Ein Hafen, drei Verkehrswege

In einem Hafen treffen Wasser, Schiene und Straße aufeinander. Güter werden vom Schiff auf die Bahn oder den LKW umgeschlagen, oft rund um die Uhr. Dazu kommt: Das Gelände ist öffentlich zugänglich, weil dort mehrere Unternehmen ansässig sind. Eine Schranke, die alles abriegelt, ist also keine Option. Gefragt ist Technik, die Verkehr erkennt und dokumentiert, ohne ihn aufzuhalten.

Zugverkehr: KI an der Schiene

Für den Bahnverkehr auf dem Hafengelände ist eine KI-gestützte Zugerkennung vorgesehen. Die Kameras erfassen Ein- und Ausfahrten, die KI erkennt die Züge automatisch. Die Ergebnisse werden an eine Software eines Drittanbieters übergeben, die Zugstatistiken auswertet. So entsteht ohne manuelle Zählung eine verlässliche Datengrundlage über den Bahnverkehr im Hafen.

LKW-Durchfahrt: Kennzeichen automatisch erfasst

An der Durchfahrt für LKW ist Kennzeichenerkennung geplant. Jedes Fahrzeug wird bei der Ein- und Ausfahrt erfasst und protokolliert. Daraus ergibt sich, wie lange ein LKW auf dem Gelände stand.

Genau das macht die Lösung für den Betreiber auch wirtschaftlich interessant: Längere Standzeiten lassen sich abrechnen. Die Videotechnik wird damit nicht nur zum Sicherheitswerkzeug, sondern zu einer zusätzlichen Einnahmequelle.

Warum Projektierung so wichtig ist

Bei einem Gelände dieser Größe entscheidet die Planung über den späteren Erfolg. Kamerapositionen, Sichtfelder, Beleuchtung, Netzwerk und Stromversorgung müssen zusammenpassen, bevor die erste Kamera montiert wird. Genau deshalb nehmen wir uns für die Projektierung die Zeit, die sie braucht.

Ausblick

Das Konzept befindet sich in der Planung. Wir berichten hier, wenn die Anlage in Betrieb geht.

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