Warendiebstahl gehört zu den größten Kostenfaktoren im Einzelhandel. Für zwei Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels haben wir deshalb zahlreiche Märkte mit Videotechnik ausgestattet, von der Projektierung über die Verkabelung bis zur Inbetriebnahme. Das Ziel: ein einheitlicher Standard, der in jeder Filiale gleich zuverlässig funktioniert.
Die Anforderungen
Ein Supermarkt ist ein offener Ort. Hunderte Kundinnen und Kunden am Tag, lange Regalreihen, Kassenzonen, Anlieferung und Lager. Die Videotechnik soll hier vor allem eines leisten: Warendiebstahl vorbeugen und im Ernstfall aufklären helfen. Gleichzeitig muss sie in jeder Filiale gleich aufgebaut sein, damit Betrieb, Wartung und Auswertung einfach bleiben.
Alles aus einer Hand
Für jede Filiale haben wir den kompletten Weg übernommen:
- Projektierung: Kamerapositionen und Sichtfelder für Verkaufsraum, Kassen, Eingänge und Nebenbereiche
- Verkabelung: eigene Netzwerkverkabelung für die Videotechnik
- Installation und Inbetriebnahme: Montage, Konfiguration und Übergabe an die Filiale
Im Durchschnitt sind pro Markt rund 20 Kameras im Einsatz.
Ein Konzept, viele Märkte
Die Ausgangslage war bei beiden Händlern unterschiedlich. Bei einem werden die Märkte von eigenständigen Betreibergesellschaften geführt, jeder Markt ist also ein eigener Auftraggeber. Beim anderen haben wir nahezu das gesamte Filialnetz ausgestattet. Gerade deshalb ist die Standardisierung der Schlüssel. Jede Filiale folgt demselben Grundkonzept, angepasst nur dort, wo Grundriss und Gegebenheiten es verlangen. Das hat Vorteile für alle Beteiligten: Die Installation in neuen Märkten geht schneller, Ersatzteile und Konfigurationen sind einheitlich, und wer die Anlage in einer Filiale bedienen kann, findet sich auch in jeder anderen zurecht.
Datenschutz von Anfang an
Videotechnik im Handel betrifft Kundschaft und Mitarbeitende gleichermaßen. Deshalb gelten in allen Märkten klare Regeln:
- Nur wo Fremde Zutritt haben: Überwacht werden Verkaufsraum, Kassen, Eingänge und Anlieferung. Reine Mitarbeiterbereiche wie Pausen- und Sozialräume bleiben ausgenommen.
- Rechtskonforme Aufzeichnungszeiten: Die Zeiten sind rechtlich geprüft und mit den Betriebsräten abgestimmt.
Aufzeichnung im eigenen Haus
Die Aufzeichnung erfolgt auf eigenen Servern beim Kunden. Die Videodaten bleiben damit unter der Kontrolle des Händlers, ohne Abhängigkeit von Cloud-Diensten und ohne laufende Kosten für externe Speicherung.
Das Ergebnis
Beide Händler verfügen über eine einheitliche, zuverlässige Videotechnik in ihren Filialen. Neue Märkte lassen sich nach bewährtem Muster ausstatten, und die Daten bleiben dort, wo sie hingehören: beim Kunden.